1998 Salzach- und Innradweg - Radtouren

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1998 Salzach- und Innradweg

Radtouren ab 1986

1998
Salzach- und Innradweg
Zell am See - Innsbruck
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Streckenführung: Zell a.S., St. Johann, Salzburg, Rosenheim,  Innsbruck
Dauer der Tour: 9 Tage
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer bis leicht
Streckenlänge: ca. 450 km

Der erste Tag unserer Tour begann mit einer langen, ganztägigen Bahnfahrt von Reutlingen bis nach Zell am See in Österreich, wo uns gleich, was für ein Zufall, ein Seenachtsfest erwartete.
Am nächsten Morgen ging’s dann mit dem Rad zur Sache. Auf schönen Radwegen mit herrlichen Ausblicken auf die Bergwelt fahren wir durch Bruck, Taxenbach und Schwarzach.
Einige schweißtreibende Anstiege mußten wir meistern, bevor wir zum Einstieg zur Liechtenstein-Klamm gelangten. Bis St. Johann i. Pongau folgten wir wieder dem Lauf der Salzach.
Der nächste Tag war dann schon weniger anstrengend. Einige Stationen: Bischofshofen, Golling, Hallein. Und schon war Salzburg erreicht. Für eine Stadtbesichtigung war genügend Zeit vorhanden. Der Tag darauf bescherte und dann die längste Etappe. Entlang der Salzach ging’s zunächst nach Oberndorf mit der “Stille-Nacht-Kapelle” und weiter flußabwärts nach Burghausen mit der größten Burganlage  Mitteleuropas. Wir verließen hier die Salzach und radelten an den Inn.
Durch Auwälder und auf schlechten Wegen erreichten wir flußaufwärts fahrend zuerst Neuötting und dann abseits des Inns Altötting, unser heutiges Ziel. Gefahrene Kilometer über 100!



Am Morgen ging’s dann zurück zum Inn. Unser Ziel hieß Wasserburg. Der Radweg verlief aber nicht immer am Ufer entlang. Töging und Mühldorf waren noch ziemlich bequem zu erreichen. Doch dann wurde es hügelig. Ja zum Teil bergig. Aber immer wunderschön.
Die nächste Etappe war ähnlich vom Landschaftsbild her gesehen, aber nicht so anstrengend. Fast immer ging’s am Ufer des Inns entlang. Zuerst bis Rosenheim und dann bis zum heutigen Ziel Kufstein, wo noch genug Zeit war, die Stadt mit der Festung zu besichtigen.
Auch die nächste Etappe war von der leichten Art. Trotzdem wir wieder in die Berge fuhren, die Steigung war nicht wahrzunehmen. Die Orte: Wörgl, Jenbach, Schwaz. In Wattens war Schluß für heute. Wir besuchten noch die “Kristallwelten” von Andre Heller und waren begeistert von der Pracht und dem Glitzer.
Der vorletzte Tag brachte uns nach Innsbruck. Es waren nur wenige Kilometer, aber wir wollten natürlich die Tiroler Landeshauptstadt kennenlernen. Eine geführte Rundfahrt zeigte uns nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Stadt sondern auch etwas die Umgebung, z.B. die Berg-Isel-Schanze. Auf eigene Faust wurde dann am Abend die Innenstadt entdeckt.

Dann der letzte Tag der Tour. Früh um 7:35 Uhr fuhr vom Hbf Innsbruck der Interregio ab nach Plochingen, ohne umsteigen zu müssen. Wir hatten Zeit, die Landschaft um Arlberg und Bodensee zu genießen. Ab Plochingen dann stiegen wir wieder auf die Räder, wie schon im Jahr zuvor, und genossen bei einem letzten Bier oder Wasser zurückblickend die vergangene Woche.

 
 
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